Sonderanlagen

Tauchkühler BE-TK ... (R) Solekühlanlage BE-SKP ...
Kälteanlage für Umwelt-Simulationsräume                                                Kälteanlage und freie Kühlung

Kälteanlage und freie Kühlung

Diese Kälteanlage mit wassergekühltem Verflüssiger bildet eine komplette Einheit, die in einen bereits bestehenden Kreislauf, zur Werkzeugkühlung von Kunststoffspritzmaschinen, eingebunden wurde.

Vor der Einbindung erfolgte die Werkzeugkühlung durch einen Verdunstungs-Kühlturm. Um die im offenen Kühlturmkreislauf enthaltenen Schmutzpartikel nicht in die Werkzeuge gelangen zu lassen, wurde ein Gegenstrom-Wärmetauscher zwischengeschaltet. Primärseitig ist der Kühlturmkreislauf mit dem Wärmetauscher verbunden. Über die Sekundärseite des Wärmetauschers wurde die Kühlung der Werkzeuge vorgenommen.

Ziel der Umrüstung war, das Wasser für die Werkzeuge, bedingt durch eine Produktionsumstellung, auch während der warmen Jahreszeit, auf einer Vorlauftemperatur von + 10°C zu halten. Die Taktzyklen konnten so verkürzt werden. Die Produktqualität hat sich erheblich verbessert, bzw. die Auschussmenge wurde reduziert.

Das Wasser zur Werkzeugkühlung wird über eine bereits vorhandene Pumpe gefördert. Die erforderliche Pumpe für den Verflüssigerkreislauf ist Bestandteil der Kälteanlage.

Regelung:

Solange über den bestehenden Kühlturmkreislauf auf der Sekundärseite (= Kaltwasser für den Werkzeugkühlkreislauf) die gewünschte Wasservorlauftemperatur erreicht wird, hat die Kälteanlage lediglich "Stand-By"-Funktion.
Weicht die vorgegebene Temperatur nach oben ab, übernimmt die leistungsgeregelte Kältemaschine die erforderliche Nachkühlung.

Wird der Punkt erreicht, dass durch die Temperatur des Kühlturmkreislaufes das Kaltwasser zur Werkzeugkühlung den zulässigen Wert übersteigt, erfolgt eine wasserseitige Umschaltung über Magnetventile, d. h. der Wärmetauscher wird umfahren. Die Abkühlung des Werkzeugkühlkreislaufes wird nun ausschliesslich über die Kälteanlage vorgenommen. Die Rückschaltung erfolgt, sobald im Kühlturmkreislauf die Wassertemperatur wieder unterhalb des Umschaltpunktes liegt.

Durch diese Schaltung werden die Werkzeuge über einen Grossteil des Jahres mit Unterstützung des Kühlturmes auf Temperatur gehalten. Dies verringerte die Energiekosten beträchtlich, zumal der Wirkungsgrad der Kältemaschine nochmals durch eine geringe Verflüssigungstemperatur in Folge des Kühlturmwassers angehoben wurde.

 

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Kälteanlage für Umwelt-Simulationsräume

Die abgebildete Kälteanlage ist mit einem getrennt aufgestellten, luftgekühlten Verflüssiger verbunden.

Die Klima-Kühlregister von zwei Umwelt-Simulations-Prüfräumen werden wechselseitig von der Maschine versorgt. In den Simulationsräumen werden Langzeitversuche mit unterschiedlichen Temperaturen und Luftfeuchten gefahren. Dabei müssen die Luftzustände sehr genau eingehalten werden.

Die Forderung an die Kälteanlage ist, abhängig von den vorgegebenen Raumparametern, Vorlauftemperaturen zwischen + 5°C und - 7°C zu liefern, wobei die maximale Regelabweichung 0,5 K nicht überschreiten darf. Als Kälteträger wird ein Glykol-Wassergemisch mit einem Gewichtsanteil von 33 % Glykol eingesetzt.

Der Kältemittelverdichter ist mit einem entlastenden Anlauf und einer Leistungsregelung 0-50-100 % ausgerüstet. Die Einsatzbreite des Verdichter erfordert einem zusätzlichen Ölkühler. Auf dem gemeinsamen Grundrahmen befinden sich, mit Ausnahme des separaten Verflüssigers, neben dem Verdichter, die gesamten Kälte- und Hydraulik-Komponenten, sowie die Schalt- und Regeleinrichtungen.

Damit sichergestellt werden kann, dass dieTemperatur des Kälteträgers nicht mehr als 0,5 K vom Sollwert abweicht, wird zur stetigen Leistungsregelung, zwischen den Leistungsstufen 0-50-100 %, zusätzlich ein Kältemittel-Regelventil eingesetzt. Die Regelung des Ventiles erfolgt über einen PID-Regler.

Die Aktivierung der stetigen Regelung, zwischen den Leistungsstufen, wird durch Öffnen eines Kältemittel-Magnetventiles erreicht. Die Ansteuerung des Ventiles erfolgt durch einen elektronischen Spezial-Stufen-Thermostat.

 

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Tauchkühler BE-TK ... (R)

Diese Geräte sind überall dort zu finden, wo es darum geht, stark verschmutzt Medien zu kühlen, bespielsweise in Gleitschleif-Anlagen (Trowalisieren), Härteanlagen und zur Kühlung von Emulsionen.

Zur Leistungssteigerung kann ein Rührwerk eingesetzt werden, welches für eine bessere Durchmischung sorgt.

Der Verdampfer aus Edelstahlrohren ist leicht zu reinigen. Das Gerät ist nur kurz aus dem zu kühlenden Medium herauszunehmen.

 

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Solekühlanlage BE-SKP ...

Bei Anlagen dieser Bauweise handelt es sich um Solekühlanlagen mit integriertem, isolierten Soletank. Der Tankinhalt beträgt 100 l.

Die Abkühlung der Sole erfolgt bis auf eine Vorlauftemperatur von - 35°C.

Um mögliche Paraffin-Ausflockungen, und somit ein anschliessendes Einfrieren des Verdampfers zu vermeiden, ist bei der Auswahl des Kälteträgers grösste Fachkompetenz erforderlich.

Diese raumsparenden Kompakt-Solekühlanlagen werden vielfach in der kosmetischen Industrie eingesetzt, z. B. zur Kühlung von doppelwandigen Seifenformen.

 

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